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Neuseeland

"Nachdem Gott die Erde erschaffen hatte, bemerkte er, dass in der Weite des Pazifiks noch Platz war - Platz genug für zwei Inseln, so dachte er. Also nahm er die schönsten und interessantesten Teile aller Kontinente und schuf sein Meisterwerk - Neuseeland." (Sage der Ureinwohner)

Neuseeland ist ein geographisch isolierter Inselstaat im südlichen Pazifik. Er besteht aus der Nord- und der Südinsel und aus zahlreichen kleineren Inseln. Geographisch sowie kulturell lässt sich Neuseeland nicht eindeutig einem bestimmten Kontinent zuordnen, denn das Land liegt teils auf der Australischen, teils auf der Pazifischen Platte. Neuseeland (englisch: New Zealand; maorisch: Aotearoa) ist sowohl mit dem europäisch geprägten Kulturraum als auch mit dem polynesischen Teil Ozeaniens verbunden. Die Hauptstadt Neuseelands ist Wellington. Amtssprachen sind Englisch, Maori und die Neuseeländische Gebärdensprache. Staatsform ist die der Parlamentarischen Monarchie im Commonwealth of Nations. Königin Elisabeth II. von Neuseeland ist die Königin, vertreten wird sie durch einen Generalgouverneur; Regierungschef ist der Premierminister John Key. Neuseeland umfasst 268.680 km2. Die Einwohnerzahl beträgt 4.268.900 (Stand: 30. Juni 2008). Die Gründung erfolgte am 6. Februar 1840; die Unabhängigkeit erfolgte am 26. September 1907 (Dominion) und am 25. November 1947 (Statut von Westminster). Die Währung Neuseelands ist der Neuseeland-Dollar. Die Neuseeländer fahren auf der linken Straßenseite.

Klima und Wetter

Januar und Februar sind die wärmsten Monate des Jahres, der Juli ist der kälteste Monat. Folglich hat Neuseeland Sommer, wenn wir Winter haben und dann Winter, wenn wir Sommer haben. Das Land hat größtenteils ein gemäßigtes Klima. Da Neuseeland in der südlichen Hemisphäre liegt, werden die Durchschnittstemperaturen nach Süden geringer. Im Norden herrscht eine Jahresdurchschnittstemperatur von ca, 15 °C; der tiefe Süden kann nur mit 9 °C aufwarten. Die meisten Orte im sonnenverwöhnten Neuseeland haben über 2000 Sonnenstunden im Jahr, wobei die sonnigsten Gegenden auf über 2350 Stunden kommen.
Die durchschnittliche Regenmenge ist hoch; zwischen 640 und 1500 mm und gleichzeitig über das Jahr verteilt. Dies führt zu einer fantastischen Flora und Fauna. Da Neuseeland mit über 1600 km Nord-Süd-Erstreckung zur relativ kleine Landfläche extrem lang ist und mit großen Höhenunterschiede aufwarten kann, weist Neuseeland eine hohe Zahl an Vegetationszonen auf. Vom endemischem Regenwald bis hin zu Gletschern und steppenartigen Landschaften ist Neuseeland ein für jeden Geschmack attraktives Urlaubsziel.

Flora und Fauna

Ungefähr 85 % der neuseeländischen Pflanzenarten sind endemisch. D.h. sie kommen ausschließlich in einem bestimmten Gebiet Neuseelands vor. Etwa ein Drittel der Landesfläche steht unter Naturschutz; überwiegend in Nationalparks und in so genannten Forest Parks. Die Fauna Neuseelands hat aufgrund der verhältnismäßigen Isolation ein einzigartiges Ökosystem entwickelt; dessen herausragendstes Merkmal das Fehlen jeglicher Art von Landsäugetieren vor der polynesischen Kolonisation war. Die Ausnahme bildeten drei Arten von Fledermäusen. Daher sind viele der Nischen, die normalerweise von Säugetieren besetzt werden, von Vögeln belegt. Vor allem flugunfähige Vögel spielen eine wichtige Rolle. Der Kiwi, Weka, Kakapo (der seltenste Papagei der Welt) und Takahe und der ausgestorbene Moa gehören zu ihnen. Flugfähig dagegen sind die Papageienarten Kea und der Kaka. Die Küsten teilen sich verschiedene Pinguin-Arten, vor den Küsten leben Delfine und Wale.
 

Reiseziele und Sehenswürdigkeiten

Grundlage des neuseeländischen Tourismus ist die Vielfalt der Landschaften: Seen, Küsten, Fjorde Hochgebirge und Gletscher, heiße Quellen und Vulkane. Es gibt goldene Traumstände vor türkisgrünem Meer, die dazu einladen, beim Tauchen, im Kayak oder auf dem Segelboot entdeckt zu werden. Es gibt Wandermöglichkeiten im Hügelland, bei den Vulkanen und an den Fjorden, und auf den schneebedeckten Bergen warten anspruchsvolle Kletterrouten. Sportlern wird es bei unzähligen Aktivitäten in der Luft, auf dem Wasser und in den riesigen Höhlen nie langweilig. Mit seinen 14 Nationalparks ermöglicht Neuseeland den Reisenden einen einzigartigen Zugang zu den Naturschutzgebieten.

Kunst und Kultur

Die Kulturszene Neuseelands ist lebendig, wachsend und multikulturell. Neben der einzigartigen Maori-Kultur findet man zahlreiche Museen, Galerien, Theater etc.
Das neue Nationalmuseum in der Hauptstadt Wellington, das "Te Papa" ist Ausdruck für die zunehmende Bedeutung der Bereiche Kunst und Kultur. Das "NZ International Festival of Arts", welches alle zwei Jahre in Wellington stattfindet, stellt einen kulturellen Höhepunkt dar und zeichnet sich durch die Veranstaltungen in den Bereichen Theater, Musik und Literatur aus. Zahlreiche neuseeländische Autoren/innen sind in der internationalen Literaturszene anerkannt; dazu zählen Katherine Mansfield, H.P. Baker, Ngaio Marsh, Keri Hulme, Patricia Grace, Janet Frame und Chad Taylor. Das neuseeländische Kunsthandwerk wird zu einem großen Teil von der überlieferten Kunst der Maori geprägt. Holzschnitzereien, Jade-(Greenstone) und Pauamuschelarbeiten gehören dazu. Weit verbreitet sind die Keramikarbeiten verschiedener Künstler, die in vielen Geschäften angeboten werden. In den zahlreichen Galerien kann man die allgemeine und vielfältige Kunstszene des Landes bewundern.

Essen und Trinken

Neuseeland bietet auch hier eine enorme Vielfalt durch die verschiedenen Kulturen, die in diesem Land zusammenkommen.

Neben den klassischen "Kiwi Tea Rooms" findet man erstklassige Cafes und Bistros. Die Fast-Food und Take-Away-Gastronomie ist hoch entwickelt, besonders in den größeren Städten. Die neuseeländische Esskultur beihaltet Besonderheiten wie Kumara (Süßkartoffel) Pavlova (ein Dessert) Hokey Pokey (ein Eis) und Fish and Chips. Seit einigen Jahren sorgen die erstklassigen Weine Neuseelands für internationales Aufsehen. Cabernet Sauvignons, im besonderen die Chardonnays und Sauvignon Blancs sind hier vor allem zu nennen. Kredenzt werden diese Weine nicht nur in den zahlreichen ausgezeichneten Restaurants, sonder auch direkt in den gemütlichen Vineyards. Es finden sich viele kulinarische Spezialitäten auf den Speisekarten. Hierzu gehören: Austern, Muscheln, Königslachs , hervorragendes Rind und Lamm, Reh (Cervena) und natürlich viel frische Obsarten.

Nationalparks Neuseelands

Neuseeland ist erst seit weniger als tausend Jahren besiedelt. Davor war es das Land der Wälder, Berge und Strände. Das lauteste Geräusch war der Gesang der Vögel, das Rauschen des Windes oder der Wellen.

Vierzehn spektakuläre Nationalparks beschützen das natürliche Erbe Neuseelands. Sie umfassen eine große Vielfalt verschiedener Landschaftsformen, Vegetations- und Tierarten. Die Nationalparks ermöglichen dem Besucher Herz und Seele des Landes zu entdecken.
Vier der Nationalparks befinden sich auf der Nordinsel:
Die restlichen zehn Nationalparks sind auf der ursprünglicheren Südinsel:

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